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Claptone – Ghost feat. Clap Your Hands Say Yeah

claptonThe Skin of My Yellow Country Teeth. Einfach unbezahlbar was bei dieser Kollaboration eines der derzeit heißesten House-Acts und einer der sensiblesten Indiebands herausgekommen ist. Auf der einen Seite wäre da Claptone, man of mystery, dessen goldene Vogel-Maske an den venezianischen Karneval erinnernd und der uns schon ausufernde Tracks wie No Eyes und She Loves You um die Ohren gehauen hat. Auf der anderen Seite die zerbrechlich-melancholische Stimme von Alex Ounsworth, Sänger der Ostküsten-Indieband Clap Your Hands Say Yeah. Zusammen zeigen sie sich dann für das auf dem Berliner Exploited-Label herausgekommen Ghost verantwortlich, dessen hämmernder Beat gepaart mit dem gruseligen Gesang ordentlich Gänsehaut verursachen.

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Arcade Fire – Reflektor (Eelke Kleijn Bootleg)

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Entre la nuit, la nuit et l’aurore. Kein Aprilscherz. Tom Selleck 2000 ist weiterhin from früh bis spät in der Indiediso unterwegs. Diesmal erhält er dabei Unterstützung von keinen geringeren als den franco-kanadischen Indiedarlings Arcade Fire. Das Oktett hat mit ihrem jüngsten Studioalbum Afterlife ja mal wieder alle Kritiker von Spex bis Pitchfork verzaubert. Uns natürlich auch und weil wir nunmal hier in der Schnurrbartgalaxie sind gibt’s ihren Hit Reflektor gleich in der Dance-Version vom Rotterdamer Eelke Kleijn.

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The Notwist – Kong (Official Video)

Rette sich wer kann. Nicht Roland Emmerich führte hierbei Regie sondern der japanische Künstler Yu Sato und so verwundert es nicht so sehr, dass in diesem Animationfilm das Monster den Menschen rettet. Kong – so heißt auch der pulsierende neue Song der Weilheimer Indieveteranen The Notwist, die endlich mit ihrem neuen Album Close to the Glass zurück sind. Klasse ist auch dieses ARTE-Konzert der Oberbayern im Pariser Konzertclub „Divan du Monde“.

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Roosevelt – Montreal

roosevelt_dezFrühlingserwachen.Höchste Zeit mal ein bisschen Leben in die zuweilen eingeschlafene Schnurrbartgalaxie zu bringen. Den Anfang macht ein alter bekannter: Roosevelt. Dessen dreamy-Gitarrenpop in Form von Montreal – Track der gleichnamigen EP – ist nämlich genau das Richtige zum ablegen des Winterschals und hereinschlüpfen in die Wiederbelebungsshorts. Wer das Ganze nochmal mit bewegten Bildern sehen möchte, sollte das retroeske Video des zwischen Berlin-Köln und London pendelten Roosevelt nicht verpassen.

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Klangkuenstler ft. Alice Phoebe Lou – Mann im Mond (NOH remix)

KlangkünstlerNur der Mann im Mond schaut zu. Und wir natürlich auch! Gerade wenn es darum geht, was die wunderbaren Nod One’s Head momentan so treiben. So basteln die beiden derzeit an ihrem Debütalbum und haben zudem zuletzt diesen großartigen Remix von Mann im Mond fabriziert. Der Track stammt dabei ursprünglich vom Klangkünstler der sich stimmlich-zuckersüße Unterstützung von der 20jährigen Südafrikanerin Alice Phoebe Lou gesucht und gefunden hat.

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COMA – Missing Piece (Official Video)

The only good nation is imagination. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit begeben wir uns heute Abend gemeinsamen mit unseren beiden Lieblingskölnern Marius Bubat und Georg Conrad aka COMA in den Konfettiregen. Missing Piece ist einer der herausragenden Tracks ihres im vergangenen Jahr herausgekommenen Debüts In Technicolor gewesen – kein Wunder also das es ebenfalls auf unserm Over & Out-Mix enthalten war. Nun gibt’s sogar einen famosen Clip dazu: Im liebevoll gemachten Video – in der Hauptrolle Maria und Carl mit Unterstützung  von special Guest Oskar – musizieren, spielen, singen und tanzen die Protagonisten noch besser als die beiden großen Vorbilder. Irgendwie auch sehr passend zur fünften Jahreszeit …

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Agoria – Scala

Agoria_in_the_Schnurrbartgalaxy1Auf der Skala ganz weit oben! Dickes Lobs erhielt vor kurzem unser Over&Out- Jahresendmix bei einem Besuch in einem hiesigen Kölner Tanzlokal – wobei insbesondere der darauf enthaltene Track Scala es dem Zuhörer angetan hatte. Peut a peut baut sich die deepe Nummer auf, bis zu dem Moment, wo plötzlich aus dem Nichts eine infektiöse Klavierlinie auftaucht. Umso besser, dass wir diese noch in unserem musikalischen Post-Köcher bereitliegen haben. Stammen tut die Nummer vom aus Lyon stammenden Sebastien Devaud aka Agoria und ist auf der gleichnamigen EP via Innervisions zu finden.

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SOHN – Artifice

[vimeo 86479711 100% 400]Somebody better let me know my name. Weiter geht es auf unserem heutigen Musikspaziergang durch Wien. Diesmal treffen wir den Newcomer SOHN, hinter dessen Pseudonym man nicht wirklich weiß wer dahinter steckt. Fest steht, dass SOHN vor einigen Jahren von London zu seiner Freundin nach Österreich gezogen ist, um dort den Neuanfang zu wagen. Dies ist ihm bislang auch eindrucksvoll gelungen, ist er doch seitdem er 2012 mit seinem Track The Wheel zu einem der meistgeklickten Acts auf hypem.com wurde, in aller Munde und wurde sogar zum Vorboten eines neuen Musikstils auserkoren. Uns erinnert sein glasklarer, melancholischer Gesang an eine elektronischere Variante von James Blake, die man ab dem 8.April auf voller Albumlänge unter dem Name Tremors bestaunen kann. Ganz frisch gibt es davon den Videoclip zu Artifice, der uns eine Art dynamisches Standild in regnerischer Super-Zeitlupe präsentiert. Toll ist auch das Edit vom Briten XO von Lessons, einem anderen Stück von SOHN’s Debütalbum.

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Joyce Muniz – El Paseo

joycemuniz_Tomselleck2000.de_1Wir so unterwegs in Wien, wo uns mal wieder die großartige Joyce Muniz über den Weg läuft. 1983 in Sao Paulo geboren, kam Sie Mitte der 90er in der österreichischen Hauptstadt an und belebt seit dem die musikalische Szene der Stadt. 2010 erklomm sie mit dem Wiener Rapper Skero – irgendwie erinnert einen das an die Die Atzen auf Wienerschmäh – und der Nummer Kabinenparty Rang 4 der österreichischen Singlecharts. Ein ganz anderes Kaliber sind hingegen ihre eigene Deephouse-Tracks wie El Duelo oder auch El Paseo. Diese ultracoole Nummer findet man dann auf der via Exploited herausgekommenen Please break my Heart-EP.

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WhoMadeWho – The Morning

In the morning, you know it’s gonna be alright. Auch bei dem Dänentrio WhoMadeWho zeigt sich, dass es auf die richtige Mischung ankommt, um eine großartige Musikkapelle zu formen. So kommt Sänger Jeppe Kjellberg aus dem Jazz und hat einen Abschluss des Kopenhagener Konservatoriums für rhythmische Musik. Bassist Tomas Hoffding – auch bekannt als Solokünstler Bon Homme oder durch seine Zusammenarbeit mit Terranova – spielte vorher in diversen dänischen Garagenbands. Schließlich stammt Schlagzeuger Tomas Barfod aus der elektronischen Clubmusik und arbeitete zuvor als DJ, Remixer und Produzent; so auch zu bestaunen mit seinem Nebenprojekt Superbacon, welches er gemeinsam mit Kasper Bjorke unterhält. Nun sind die drei also mit ihrem vierten Studioalbum Dreams zurück, welches auf ihrem eigens gegründeten Label Darup Associates am 3. März herauskommen wird. Vorab zu hören gibt’s daraus das entspannte The Morning, für dessen Videoclip sich WhoMadeWho etwas ganz besonderes a l a Partizipation 2.0 ausgedacht haben: So handelt es sich bei dem Clip um ein durch Instagram-Bilder mit dem Hashtag #wmwthemorning automatisch erstelltes Video, bei dem man lauter Schnappschüsse verschlafener Gesichter erblickt.

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Metronomy – Love Letters

Groovy Baby. Das britische Indiedance-Quartett Metronomy kündigte ja bereits vor einer Weile mit I’m Aquarius das Erscheinen einer neuen Langspielplatte an. Nun steht fest, dass der Nachfolger ihres 2011er Albums The English Riviera am 10. März via Elektra Records erscheinen und auf dem Namen Love Letters hören wird. Über ihr viertes Album sagt Sänger Joseph Mount es wäre von The Zombies, Sly and The Family Stone und der Geburt seines ersten Kindes beeinflusst worden. Das hört man nicht nur, sondern sieht es jetzt auch in ihrem brandfischen Video zum Song Love Letters. Regie führte dabei kein geringerer als der Große Michel Gondry, der damit eine Durstrecke von 3 Jahren ohne neues Musikvideo (2011 war es das Video zu Crystalline von Björk) beendet. Zudem findet sich der neue Metronomy-Clip in illustrer Gesellschaft des 20jährigen Schaffens von Gondry wie den Foo Fighters (“Everlong“), den White Stripes (“Fell In Love With a Girl), Daft Punk (“Around the World“), Beck (“Cellphone’s Dead“), oder Radiohead (“Knives Out“). Im dazugehörigen Video zu Love Letters steht also die retrogekleidet-grinsenden Band im Fokus (wie cool doch immer so ein Tamburin ist) und befindet sich in einer Installation, die in jedem Kindergarten stehen sollte und ungeahnte Perspektivwechsel bietet.

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Eli & Fur – You’re So High (Ejeca Remix)

EliFur
Eight Miles High. Die Londoner Freundinnen Eli Noble und Jennifer Skillma, beide 24, machen bereits seit dem College zusammen Musik. Während sich Eli’s Leidenschaft auf Gesang, Gitarre zpielen und Songs schreiben fokussierte, interessierte sich Jennifer vermehrt für alle Formen von Kunst, Design und Dance-Musik. Als Eli & Für haben die beiden ihr Stärken vereint und sorgen nun mit ihrem selbsternannten Haunted House seit 2012 für tanzbarste Elektroklänge. Mit diesen waren sie zuletzt auf Tour mit Maya Jane Coles und haben uns die famose 4-Track-EP Illusions um die Ohren gehauen. Direkt aus dem Nu-House-Mekka Belfast, hat sich Ejeca eingeschaltet und aus dem hypnotisierende Original von You’re so High einen derben Garagehouse-Banger gemacht.